Ergo GmbH (Ergo, Filu)

Patentgeschichte - Industriegeschichte - Geschichten rund ums Bleistiftspitzen

 

Die Geschichte der Ergo GmbH (Heidenau b. Dresden) und deren Bleistiftspitzer

Die Geschichte der kleinen Firma Ergo GmbH begann im Jahr 1926 oder 1927. Sie war ansässig in der Stadt Heidenau bei Dresden. Sie produzierte und vertrieb Bürogeräte und beschäftigte sich außerdem mit Verchromungen.

Ich freue mich sehr über jeden Hinweis zu dieser Firma, ihren Produkten oder Personen, die in dieser gearbeitet haben oder zu den Orten, an denen die Firma angesiedelt war (siehe Kontakt). Gern können Sie auch etwas ins Gästebuch schreiben!

zur Übersicht über die Geschichte des Bleistiftspitzens

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Karl Kurt Schliebe

Als Geschäftsführer der Ergo Gmbh war Herr Karl Kurt Schliebe tätig. Er war am 17. Februar 1885 als Sohn von Karl Ferdinand Schliebe und Bertha Lina Schliebe (geb. Götze) in der elterlichen Wohnung, Königsbrücker Platz 4 in Dresden geboren. Das folgende Bild zeigt einen Ausschnitt aus seinem Geburtseintrag.

 

Um Ostern herum zog die Familie dann in die Frühlingstraße 3, später wird die Hausnummer dann als "1" angegeben, ab 1894 ist es dann die Frühlingstr. 5 (Haus mit Nr. 5 existiert noch heute):

Sein Vater, etwa 1848 in Borna geboren, starb am 4. Mai 1905 in Dresden. Er war Oberlehrer. Zur Familie gehörten noch zwei Brüder, Karl Willy Schliebe, geb. 7. Juli 1886 (starb bereits am 24. September des gleichen Jahres) und Albert Schliebe, geb. 24. Juli 1890 (Kaufmann, starb im 1. Weltkrieg am 17. September 1914 in Frankreich). Bertha Lina Schliebe wohnte auch nach dem Tod ihres Mannes auf der Frühlingstr. bis 1934. Danach verschwindet der Name, vielleicht starb sie. Karl Kurt Schliebe heiratete 1910 Dorothea Frieda Katharina Schliebe (geb. als Hagenberger am 9. Mai 1887 in Boderitz). Hier zwei Bildchen der beiden, wenn auch aus ganz verschiedenen Lebensjahren.

Das Ehepaar hatte zwei Kinder, Lieselotte (bereits 1911 geboren, später verheiratet mit Namen Hengst) und die jüngere Christa (geboren 9. August 1917, hat 1945 Erich Alheit geheiratet). Im Sachsenbuch von 1948 ist Christa Alheit-Schliebe in Heidenau unter Vermögensverwaltungen verzeichnet. In der Ausgabe des folgenden Jahres werden hier die Adressen Heidenau, Bahnhofstr. 4, als auch in Pirna, Breite Str. 32 genannt. Christa starb am 19. Februar 2010 im stolzen Alter von 92 Jahren. Hier zwei kleine Bildchen beider Töchter des Firmengründers Karl Kurt Schliebe (wenn auch aus ihren späteren Tagen):

Karl Kurt Schliebe arbeitete wahrscheinlich früher mal in der Firma Union-Werke G. m. b. H. Metallplakate- und Blechemballagen Fabrik (Radebeul-Oberlößnitz, gegründet 1907) in leitender Position, jedenfalls erlosch 1913 dort seine Prokura. Zu dieser Zeit hatte die Firma etwa 1000 Mitarbeiter und war der zweitgrößte Arbeitgeber der Region! Im Jahr darauf findet sich dann ein Adressbucheintrag in Dohna, einem kleinen, an Heidenau südlich angrenzenden und den Eingang zum Müglitztal bildenden Städtchen, wo er gemeinsam mit noch 3 anderen Mietparteien auf der Königstraße 55 wohnte. Hier ein Blick auf die Straße etwa in der damaligen Zeit:

Später wurde er 1922 in der Glashütter Firma Ludwig Trapp als Geschäftsführer eingesetzt, wobei das Unternehmen von da an "Glashütter Feinmechanische Werkstätten GmbH" hieß. Diese Firma stellte auch Bleistiftspitzmaschinen her, wobei dies möglicherweise auf die Initiative von Schliebe zurück geht. Nähere Informationen findet man auf dieser Seite der Homepage ... Allerdings ging diese Firma 1925 in Konkurs und wurde stillgelegt. Er war dann ab 1927 der Geschäftsführer der Ergo GmbH. Etwa 1933 zog er dann um ins nahe Heidenau und zwar in die Kreuzstraße 1 (Stadtteil Mügeln), als Berufsbezeichnung ist "Fabrikdirektor" angegeben. Das Haus bewohnte seine Familie allein. Bereits seit 1936 war er in Dresden tätig und zwar als Treuhandverwalter und Wirtschaftsberater. Sein Büro lag in der sehr zentral gelegenen König-Johann-Straße 15 in der 3. Etage, er nutzte es mindestens bis 1943. Im Jahr 1939 (wo auch die Firma Ergo GmbH verschwindet) zog Schliebe auf die Bahnhofstraße 4 (1. OG) in Heidenau.

 

Die Ergo GmbH

Die Ergo GmbH lässt sich bisher erstmals im Adressbuch 1926/27 nachweisen. Hier gibt es einen Eintrag in Heidenau als Blei- und Buntstiftspitzmaschinenfabrik auf der Bismarckstraße 33, allerdings ohne Erwähnung im Häuserbuch. Gleichzeitig wird die Firma auch mit Adresse Ringstraße 23 (Ortsteil Mügeln) genannt, wo sie auch im Handelsregister von Pirna eingetragen ist. Hier teilte sie sich mit 3 (!) anderen Parteien das Erdgeschoss. Die Adresse auf der Ringstraße wird ab 1929 ausschließlich genannt. Das Gebäude gehörte zu einem Dreiseitenhof, der früher (auch) eine Gewürzmühle umfasste. Bei dem Haus Nr. 23 handelt es sich um ein "Wohnstallhaus", gebaut veilleicht um 1854 (langgestrecktes, massives Wohnstallhaus mit Krüppelwalmdach und Vorbau mit Korbbogenportal). Die Gebäude sind heute nach umfangreicher Sanierung bewohnt. Hier ein Auszug aus einem Heidenauer Adressbuch von 1933:

Die Ergo GmbH stellte Bürogeräte (Heft- und Bleistiftspitzmaschinen, siehe unten) her. Weiterhin finden sich Hinweise auf einen "elektrochemischen" Geschäftszweig, konkret ging es um die Verchromung von Gegenständen. In einer 1930er Zeitung hieß es "Ergo G.m.b.H., Heidenau i. Sa hat z. B. in Berlin über 50 Annahmestellen, die alle zur Verchromung bestimmten Gegenstände gesammelt an ihre Hauptannahmestelle abliefern, so daß die einzelne Sendung nur wenig mit Porto belastet wird. Die Firma errichtet auch in allen anderen Städten Annahmestellen und nimmt hierbei auf die Wünsche der einzelnen Rücksicht, so daß eine direkte Konkurrenz untereinander vermieden wird. Eine solche Annahmestelle ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit, Fühlung mit neuer Kundschaft zu finden. Interessenten erhalten von der genannten Firma gerne Bescheid."

Bereits 1928 findet sich in einer Zeitschrift folgende Notiz:

"Wir empfehlen unser Verchromungsmittel „Ergo-Chrom"'. Heidenau, Bez. Dresden, Ergo-G. m. b. H. Bismarckstraße".

In einem Branchenbuch aus dem Jahr 1929 steht unter der Rubrik Verchromung folgende Eintragung:

In einem Berliner Branchenbuch aus dem Jahr 1931 steht die Ergo GmbH unter der Rubrik Bleistiftspitzmaschinen. Wie die unten abgebildete Eintragung zeigt, wird hier die Adresse eines Fabriklagers in Berlin angegeben. Außerdem werden ein Verchromungswerk und Heftmaschinen als Produkt genannt.

Auch in Dresdner Adressbüchern finden sich kurze Eintragungen unter Verchromung (in den Jahren zwischen 1928 und 1931).

Schließlich noch eine Werbeannonce aus einer deutschen Fachzeitschrift im Jahr 1931:

1930 hielt Schliebe in Berlin einen Vortrag über Verchromungen:

Auch 1931 hielt Schliebe in Dresden einen Vortrag vor einer Uhrmacher-Innungsversammlung zum Thema "Verchromungen im Uhrenbereich":

 

In den Jahren 1937/38 übernahm die oben bereits erwähnte ältere Tochter Lieselotte die Geschäftsführung. Vielleicht war das schon der Vorbote der Einstellung der Geschäftstätigkeit, vielleicht war auch der beginnende 2. Weltkrieg der Grund, dass ab 1939 in den entsprechenden Adressbüchern jeglicher Hinweis auf die Ergo GmbH fehlt, deren Tätigkeit also etwa 12 Jahre währte.

 

Spitzmaschinen / Anspitzer und Heftmaschinen der Firma

Die Ergo GmbH produzierte Bleistiftspitzmaschinen und zwar mit Namen "Ergo" bzw. "Ergo Extra", einen Bleistiftspitzer "FILU" sowie auch Büroheftmaschinen (wie in obiger Anzeige neben der Verchromung schon erwähnt), unter anderem mit Namen "Primergo". Letzterer funktioniert mit selbsttätiger Klammerbildung und wurde in mindestens 6 Ausführungen hergestellt. Zwei davon (für Akten- und kleine Kartonagenheftungen) wurden 1931 auf einer Messe als Neuheiten vorgestellt. Weiterhin wurde dort ein vom Reichspostzentralamt zugelassener drehbarer Telefon-Untersatz gezeigt.

Während es zu Spitzmaschinen bzw. dem Handspitzer der Firma keine Patente gibt, existiert ein Reichspatent auf den Namen Karl Kurt Schliebe zu einer "Handheftmaschine mit selbsttätiger Klammerbildung". Das Patent galt vom 1. Februar 1929 an und wurde am 2. Juli 1931 ausgegeben.

Ich zitiere aus dem Patent:

Stand der Technik:

"Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neuartige Ausführung von Handheftmaschinen mit selbsttätiger Klammerbildung. Bei diesen ist an und für sich bekannt, daß in einem Heftkopf der Heftdraht durch einen Klammerbildner auf die erforderliche Länge geschnitten und über einem Amboß gebogen wird, der vor dem nachfolgenden Klammertreiber zurückweicht.

Bei den bisher bekannten Bauarten dieser Maschinen erfolgt die Betätigung der Klammerbildner, Klammertreiber und der Vorschubeinrichtung häufig durch Kurven, die großem Verschleiß unterworfen sind und leicht durch Drängen und Zwängen die Handhabung und Bedienung der Maschine verlangsamen und erschweren.

Bei Maschinen mit lotrecht wirkendem Stempel war außerdem die Ver- und Entkupplung von Klammerbildnern und Klammertreibern zu umständlich und zu unzuverlässig".

Hier die Patentzeichnung:

Patentanspruch:

"Handheftmaschine mit selbsttätiger Klammerbildung, bei welcher der Antrieb der arbeitenden Teile durch einen senkrecht bewegenden Stempel mit seitlich an diesem angebrachten Druckstiften erfolgt und der untere Teil des Stempels scharnierartig an den oberen angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Klammerbildner durch Eingriff eines Stiftes von dem angelenkten Stempelteil ab- und aufwärts bewegt wird und die Entkupplung von Stempel- und Klammerbildner dadurch bewirkt wird, daß der angelenkte Stempelteil auf die Amboßhaltefeder aufläuft und dadurch vom Klammerbildner abschwenkt."

Solche Heftapparate hatten einen im Vergleich zu heutigen Geräten komplizierten Mechanismus, denn bei letzteren werden ja die Klammern stets schon fertig eingelegt!

Doch nun endlich zu den Bleistiftspitzgeräten der Firma!

Beim Spitzer FILU (vielleicht ein Wortspiel zum aus dem französischen kommenden Wort "Filou", in etwa als "Lausbub" zu übersetzen) handelte es sich um einen Taschenbleistiftspitzer. Er war sicher recht praktisch, denn er war mit einem Radiermesser und einem Radiergummi kombiniert. Es muss zu diesem ein Gebrauchsmuster (DRGM) gegeben haben. Auch ist bekannt, daß der Spitzer 1926 annonciert wurde. Der Herstellungszeitraum ist jedoch nicht bekannt. Ich kann hier einige Fotos dieses Spitzers zeigen:

Filu-Anspitzer-Heidenau

Nun zu den Bleistift-Spitzmaschinen dieser Firma. Hier ein Eintrag in einem Branchenbuch aus dem Jahr 1928 unter der entsprechenden Artikelkategorie:

Die beiden Spitzmaschinen dieser Firma sind wie die bekannte Maschine Avanti aus der Nachbarstadt Dresden vom Cuttertyp. Sie sind baugleich mit der Spitzmaschine Optimax, die in der Glashütter Feinmechanik GmbH in Glashütte hergestellt worden waren. Offensichtlich hat Karl Kurt Schliebe nach dem Konkurs dieser Firma die Produktionsidee und das Design mitgebracht.

Die Variante Ergo ist bisher ab dem Jahr 1926 nachweisbar, die Variante Ergo Extra könnte ab 1928 produziert worden sein.

Hier ein Beitrag aus einem 1927er Handbuch für Büromaschinen, wo die Ergo unter Bleistiftspitzmaschinen aufgeführt ist:

Nun ein weiterer Ausschnitt aus einem 1928er Artikelkatalog der Fa. E. Heckendorff aus Berlin, in dem beide Maschinen angeboten werden:

Die Katalogabbildung ist etwas dürftig, das Firmenschild fehlt. Die Ergo kostete hier 11 Reichsmark, mit Tischhalterung 12 RM. Die Ergo extra kostete 15 RM mit Tischbefestigung. Ein Ersatzmesser bekam man für 1,40 Reichsmark.

Im folgenden wird nun eine Ergo - Maschine beschrieben und abgebildet. Sie wiegt insgesamt 617 g, davon der Spänebehälter 67 g. Der Erhaltungszustand ist nur mittelmäßig, es sind einige Abplatzungen des schwarzen Lackes vorhanden.

Die folgenden Abbildungen zeigen zunächst die Gesamtansicht mit eingesetztem Spänebehälter aus zwei Perspektiven.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Formung der Maschinenteile ist dem Avanti - Spitzmaschinentyp ähnlich, jedoch besitzt sie wie auch die allermeisten anderen Cutter-Maschinenvarianten nur ein Abziehbild als Namenskennzeichnung. Die Beschriftung "Ergo" ist mit stark geschwungenen Buchstaben auf gelbem Untergrund aufgebracht. Die zusätzlichen Buchstaben "EWZ" weisen darauf hin, dass der Name ein eingetragenes Warenzeichen war. Der Fuß hat die üblichen vier Befestigungslöcher. Die Kurbel ist aus gedrechseltem Holz. Im linken Bild wird sichtbar, dass das gußeisene Gestell zum Fuß hin eine etwas geschwungene Form hat (aber weniger stark, als bei alten Avati-Spitzmaschinen). Der Stift wird unter einem Winkel von etwa 9° zur Senkrechten hineingesteckt.

Beim Blick von oben wird ein charakteristischer Unterschied zu den meisten anderen Maschinen dieses Typs deutlich.

Die Stiftaufnahme besitzt nämlich 6 Löcher, wie das auch schon bei dem Vorgängermodell Optimax der Fall war. Der Stift muss in das Gerät herein gedrückt werden. Die Mechanik öffnet die "Klemmbacken" nicht beim Zurückdrehen der Kurbel. Es ist auch keine Möglichkeit vorhanden, mit der das manuell machbar wäre.

Die nächsten Abbildungen zeigen schließlich die Spitzmaschine ohne den Spänebehälter. Hier fällt nun besonders das Cuttermesser auf. Es ist nämlich 8-zählig, wie auch schon der der Optimax, wohingegen die meisten anderen Spitzmaschinen in Deutschland Messer mit nur 6 Schneiden aufweisen. Es wurden auch auf Wunsch verchromte Messer angeboten, was naheliegend ist, da die Firma ja auch mit der Verchromung befasst war. Die Maschine besitzt wie auch viele andere Modelle einen Hebel zur Einstellung der Minenlänge. Die Aufnahmen sind in den beiden Maximaleinstellungen dieses Hebels aufgenommen worden (rechts mit eingeführtem Bleistift). Man kann den Mechanismus genau sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die bereits erwähnte Variante "Ergo extra" kann ich nicht in Abbildung zeigen. Die Verbesserung bestand in einer durchsichtigen Verkleidung des Spänebehälters.

Hier sollen auch noch 3 weitere der Spitzmaschinen mit 8-zähligem Messerstern besprochen werden, obwohl noch nicht klar ist, ob sie wirklich der Ergo GmbH oder vielleicht der Glashütter Firma, welche die Optimax baute, zuzuordnen ist.

Da ist zunächst die Luna, die von der bekannten Bürowarenfirma Staedtler verkauft wurde. Hier einige Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem Namenszug ist auch eine stilisierte gelbe Mondzeichnung zu sehen. Die Bezeichnung Bavaria lässt vermuten, dass die Maschine vielleicht im Ausland vertrieben wurde. Bei dem Exemplar fehlt das nach oben abschließende Teil für die Stiftaufnahme, der für die Identifikation des herstellers wichtig ist, weil er sich oft unterscheidet. Wahrscheinlich handelt es sich bei dieser Maschine um den Ergo - Typ. Allerdings gab es auch eine Ergo, die offensichtlich von der IDEA GmbH hergestellt wurde (siehe hier). Es kann als sicher gelten, dass die Maschine nicht von Staedtler selbst, sondern für den Vertrieb über diese Firma gebaut wurde. Die Marke LUNA wurde für verschiedene Staedtler-Produkte genutzt. Neben Bleistiften und anderen Büroartikeln war darunter auch ein kleinerer Bleistiftspitzer. Am 26. Januar 1914 meldete Staedtler in Deutschland die Marke LUNA für verschiedenste Büroartikel an. Sie besteht auch noch heute. Am 5. Oktober 1926 wurde von der Firma J. S. Staedtler, Inc. in den USA eine Marke LUNAr Bleistifte angemeldet.

Als nächstes einige Bilder einer ebenso baugleichen Maschine mit der Bezeichnung Automatic True Point Sharpener 3419.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ist auf dem Foto auch deutlich die mit der Ergo identische Stiftaufnahme (mit 6 Löchern) zu sehen. Der Vertreiber dieses Modelles ist bisher unbekannt. Die Nummer 3419 ist aber sicher eine Katalognummer im Verkaufskatalog eines großen Büroartikelanbieters. Da schon Maschinen in den USA aufgetaucht sind, wird der Export sicher auch für dieses Land gedacht gewesen sein.

Ein weiteres, wahrscheinlich baugleiches Modell ist die "Berolina", welche vom Berliner Bürowarenhändler Ernst Kunz & Co vertrieben wurde. Dieser wird auf einer Extraseite behandelt.

Es ist bisher nicht bekannt, wie lange die einzelnen genannten Modelle vertrieben wurden (die Ergo GmbH erlosch allerdings etwa 1938). Beim Modell Berolina von Ernst Kunz & Co. gibt es einen gesicherten Hinweis, daß das Modell noch 1937 angeboten wurde.

 

Andere Bereiche dieser Seite über das Bleistiftspitzen:

Übersicht / Einführung

Anfänge bis 1850

Zeit von 1851 bis 1860

Andere Bleistift-Spitzmaschinen:

Everett/Right, L. E. B., Avanti, Simplica / Clou / IDUNA, Jowei, Optimax, Stern, Fram, Potz-Blitz und Quail

 

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