Emil Grantzow (Avanti)

Patentgeschichte - Industriegeschichte - Geschichten rund ums Bleistiftspitzen

Die Geschichte der Dresdner Bleistiftspitzmaschinen-Firma von Emil Grantzow (Marke Avanti)

 

 

Hier wird über die Geschichte der Firma von Emil Grantzow, der in Dresden die in früheren Zeiten recht bekannte Bleistiftspitzmaschine AVANTI herstellte, berichtet. Dargestellt sind dabei nicht nur Informationen über die Spitzmaschinen selbst, sondern auch über Emil Grantzow und alle Dinge, die mit diesen alten Büromaschinen zusammenhängen.

 

Ich freue mich sehr über jeden Hinweis zu Emil Grantzow, möglichen Familienmitgliedern, seiner Firma, seinen Spitzmaschinen und deren Herstellung (siehe Kontakt). Gern können Sie auch etwas ins Gästebuch schreiben!

 

zur Übersicht über die Geschichte des Bleistiftspitzens

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Emil Grantzow

 

Emil Grantzow (vollständig Emil Oskar Ludwig Grantzow) wurde am 26.10.1860 in Nauen bei Berlin geboren.

 

Der Familienname "Grantzow" stammt vermutlich aus dem norddeutsche Raum, ist in der Schreibweise mit "t" sehr selten.

Angaben über seine Herkunft gibt es bisher nicht. 1908 lebten in Nauen noch folgende Grantzows:

- Karl Grantzow, Zigarrenfabrikant, Mittelstraße 40

- Max und Paul Grantzow, beide Schneidermeister, Chausseestraße 75

- Otto Grantzow, Oberpostassistent, Potsdamer Str. 42

- Sophie und Emma Grantzow, beide Witwen, Potsdamer Straße 39 bzw. 58

Sicher handelt es sich zumindest teilweise um Mitglieder seiner Familie.

 

Aus Nauen stammt übrigens auch der bedeutende Botaniker Carl Grantzow (1833 - 1894).

 

Der erste Hinweis auf das Leben von Emil Grantzow findet sich im Dresdner Adressbuch 1892. Er wohnte damals auf der Tolkewitzer Straße 44 (3. Obergeschoss) und als Berufsbezeichnung wird Versicherungsinspektor angegeben. Offensichtlich wohnte er da schon 1891, allerdings wurde der Name fälschlicherweise "Grantzen" geschrieben.

 

Bereits im nächsten Jahr zog er in die Schumannstraße 23 (2. OG), 1895 wird dann dieses Haus mit Schumannstraße 38 adressiert, in einem Branchenbuch steht er in diesem Jahr unter "Agenturen" noch mit Schumannstr. 23. Im Jahr 1896 zieht er dann in die Nicolaistraße 1 (3. OG). Aus dem Jahr 1897/98 gibt es eine Information, dass er Mitglied im Verein bevollmächtigter Versicherungsbeamter Sachsens war (gemeinsam mit anderen Dresdnern Josef Volkmar, Wilhelm Seifert und Georg Arnecke). Ab 1899 war er schließlich in der Schumannstraße 51 (1. OG) ansässig, die auf den Dürerplatz zuführt. Er war Eigentümer dieses Hauses und seine Berufsbezeichnung wird nun mit Versicherungsgeneralagent angegeben. 1907 hat er das Haus offensichtlich verkauft und wohnt nun in der nahen (zwei Seitenstraßen weiter von der Schumannstr.) Stephanienstraße 29 (2. OG), immer noch hat er mit Versicherungen zu tun. Hier blieb er dann einige Jahre, bis er 1913 zum nahen Dürerplatz 14 (1. OG) zog. Im Jahr 1911 wird er allerdings als Versicherungsagent unter Adresse Schumannstr. 51 aufgeführt. Er war zu der Zeit Generalagent für folgende Versicherungen: Lebensversicherungsgesellschaft zu Leipzig, der Kölnischen Unfallversicherungs AG und der Agrippina See-, Fluß und Landtransport-Versicherungsgesellschaft Köln.

 

Der Dürerplatz (angelegt 1898) war damals ein bekannter, repräsentativer Platz in Dresden, der durch die Dürer-, Reißiger-, Schumann- und Holbeinstraße begrenzt wurde. Hier befand sich z. B. das Textilhaus Mohrenberg, Radio Müller (Nr. 17), die Kinderwagenhandlung Rüger und die Kunstglaserei Beier & Walther (Nr. 10). Direkt über E. Grantzow in der Nr. 14 wohnte ab 1921 Paul Mayenfisch, ein Künstler, der sich mit der Dekorationsmalerei beschäftigte.

Dürerplatz Dresden 1901

Dürerplatz, etwa 1901

Das obige Foto zeigt einen Teil des Platzes zunächst im Jahr 1901, wo die Platzgestaltung noch im Entstehen ist. Etwa 7 Jahre später (siehe folgendes Bild - Grantzow wohnte da bereits in unmittelbarer Nähe) ist der Platz schon recht schön anzusehen. Die angelegten Wiesen sind alle eingezäunt, ein Betreten war also offensichtlich unerwünscht. Das nächste, undatierte Bild könnte bereits aus der Zeit stammen, wo Grantzow dort wohnte. Man sieht viele Sitzbänke und auch einen schönen Sandkasten für die Kinder.

 

Dürerplatz Dresden 1908

Dürerplatz, etwa 1908

 

Dürerplatz mit Park, undatiert

Die beiden vorigen Abbildungen zeigen in etwa den gleichen Ausschnitt des Platzes. In der linken Bildmitte ist jeweils die Einmündung in die Gabelsberger Straße zu sehen. An der etwas rechts von der Bildmitte erkennbaren Ecke des Platzes gehen die Holbeinstraße (links) und die Reißiger Straße (rechts) ab.

 

Hier noch eine weitere, etwas andere Ansicht aus dem Jahr 1913, in dem Grantzow zum Dürerplatz zog, links wieder die Einmündung der Gabelsberger Straße.

 

Dürerplatz Dresden 1913

Dürerplatz, Ansicht etwa 1913

 

Das Haus an der Ecke Gabelsbergerstraße, rechts im Bild mit einem Turm aufragend ist Dürerplatz 13. Hier war das Restaurant Badischer Hof ansässig, wie das folgende Foto auch aus dem Jahr 1913 zeigt:

Dürerplatz, Ecke Gabelsberger Straße, 1913

 

Rechts im Bild - durch einen Baum teilweise verdeckt - ist das Haus Dürerplatz 14.

Emil Grantzow blieb dort wohnen bis an sein Lebensende 1942. Er war verheiratet mit Helene Grantzow (geb. Schellenberger), die allerdings schon einige Jahre früher verstarb. Helene war am 3. Februar 1859 geboren worden und starb bereits am 22. September 1918. Sie hatten mindestens eine Tochter. Sie hieß Else Grantzow und wurde am 22. September 1888 geboren und starb bereits am 10. Dezember 1930. Zur Familie gehörte noch eine weitere Helene Grantzow, die am 17. März 1889 geboren wurde. Sie kann aufgrund des Geburtsdatums nicht die Schwester von Else sein. Sie starb am 21. April 1968.

 

Bereits 1939 taucht in Dresden ein Walther Felix Grantzow auf (kaufm. Angestellter), der in der Nähe des Dürerplatzes auf der Blasewitzer Str. 14 (1. OG) wohnte. Es ist allerdings unklar, ob es eine Verwandtenbeziehung gab. Auch im Dresdner Adressbuch 1943/44 ist er noch dort eingetragen.

 

Emil Grantzow verstarb am 23.10.42 mit 81 Jahren. Er musste somit also nicht den verheerenden Dresdner Bombenangriff am 13. / 14. Februar 1945 miterleben, der den Dürerplatz und seine Häuser völlig zerstörte (es gab in dem Hauseingang aber wohl keine Todesopfer). Er wurde auf dem Tolkewitzer Friedhof in Dresden begraben. Sein Grab steht unter Denkmalschutz und besteht noch heute.

 

 

Firma Emil Grantzow und ihre Spitzmaschinen

 

In der kleinen Firma von Emil Grantzow wurden soweit bisher bekannt ausschließlich Bleistiftspitzmaschinen hergestellt und zwar solche mit einem rotierenden Messer. Dieses technische Prinzip kam aus Amerika, genauer aus den USA. Solche Maschinen wurden dort von der Automatic Pencil Sharpener Company (kurz: APSCO) aber auch erst etwa seit 1906 produziert, zumindestens stammt das älteste Patent dazu aus diesem Jahr. Nach dem bisherigen Wissensstand war Grantzow der erste, der dieses Prinzip auch in Europa umsetzte. Wahrscheinlich begann er 1908 mit der Geschäftstätigkeit. Offensichtlich war dies aber zunächst nur eine Nebentätigkeit, denn in Adressbüchern taucht einige Jahre keine entsprechende Firma auf. Erst 1916 wird im Dresdner Adressbuch die Firma Emil Grantzow genannt.

 

Den frühesten datierten Hinweis auf seine Tätigkeit mit Bleistiftspitzmaschinen gibt ein Patent von Emil Grantzow, welches ab dem 4. Juli 1908 in Deutschland galt und vom kaiserlichen Patentamt am 30. Oktober 1909 herausgegeben wurde. Sein Titel lautet "Schreibstiftspitzer mit drehbarem Sternmesser und absatzweiser Drehung des Schreibstifthalters".

Emil Grantzow Patent 1908

 

Zum Stand der Technik:

"Die bekannten Schreibstiftschärfer, bei denen mittels eines drehbaren Schneidwerkzeuges der schräg durch eine Platte hindurchgeführte Stift angeschärft wird, sind nur zum Schärfen von Stiften gleichmäßiger Stärke geeignet, da in die zum Festhalten der Stifte dienende Kluppe nur Stifte gleicher oder annähernd gleicher Stärke eingesteckt werden können, während schwächere Stifte nicht mehr genügend festgehalten, starke Stifte aber überhaupt nicht durch die Bohrung gesteckt werden können. Somit eignen sich die zum Schärfen von Bleistiften dienenden Schärfvorrichtungen nicht auch zum Schärfen von dicken Schreibstiften, z. B. Farbstiften usw."

Als Patentansprüche werden genannt:

"1. Schreibstiftspitzer mit drehbarem Sternmesser und absatzweiser Drehung des Schreibstifthalters, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Schreibstift führenden und festhaltenden Schreibstifthalter ein mit einer engeren Bohrung versehenes Einsatzstück auswechselbar angeordnet ist.

2. Schreibstiftspitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Messerunterlagsplatte unterhalb der Bohrung für den durchzusteckenden Schreibstift ein Schieber angeordnet ist, der in vorgeschobener Stellung den Vorschub des Stiftes früher unterbricht, um bei abgenommenem Einsatzstück das Anspitzen starker Farbstifte ohne Abbrechen der Spitze zu ermöglichen."

Dieses Patent wurde inhaltsgleich auch am 8. August 1908 in Österreich angemeldet (Beginn der Patentdauer war erst 15.02.1010, ausgegeben wurde es am 10.08.1910).

Im folgenden nun die Abbildungen aus dem Patent, aus denen die vorgeschlagene Verbesserung schon ersichtlich ist.

Emil Grantzow Patent Schreibstiftspitzer

 

Fig. 1 zeigt die Maschine mit Blickrichtung auf das 3-flügelige Messer. Interessant ist dabei die Form, die eher an das amerikanische Modell von APSCO erinnert, als an die geschwungene Form der bekannten Avantis. Wie auch im Detail in Fig. 7/8 ist der waagerecht verlaufende Schieber zu sehen, der den Stift bei Bedarf eher stoppen soll. In Schnittrichtung quer zu Fig. 1, hier Fig. 2 und im Detail Fig. 3 ist die schräg verlaufende Stiftaufnahme mit den im Anspruchstext erwähnten Federn erkennbar. Fig.4 und 6 zeigen schließlich den Einsatz zur Verengung der Stiftaufnahme.

 

Im parallel angemeldeten österreichischen Patent ähnelt die Zeichnung der Spitzmaschine mehr der geschwungenen Form des Grantzow´schen Modells:

Grantzow Patent Bleistiftspitzer

 

Eine Spitzmaschine mit der 1908 patentierten Konstruktion ist bisher weder in Natura, noch aus einem Verkaufskatalog bekannt. Wenn überhaupt, wurden solche Maschinen nur ganz am Anfang in kleiner Stückzahl und regionalem Verkauf hergestellt. Wahrscheinlich wurde diese Konstruktionsidee aus gutem Grund (der Einsatz gänge leicht verloren, für eine breitere Spannweite von Durchmessern wären sogar mehrere Ensätze nötig) wieder verworfen.

 

Am 15. Juli 1909 meldete er deshalb eine andere Neuerung unter dem Patenttitel "Schreibstiftspitzer mit drehbarem Sternmesser und absatzweiser Drehung des Schreibstifthalters" an, welche am 12. Februar 1910 veröffentlicht wurde. Der Stand der Technik / die Motivation wrd hier genauso wie im vorhergegangenen Patent beschrieben.

 

Im Patentanspruch heißt es:

"Schreibstiftspitzer mit drehbarem Sternmesser und absatzweiser Drehung des Schreibstifthalters, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schreibstifthalter zwei zwangsweise gesteuerte, mit Löchern versehene Schieber übereinander angeordnet sind, so daß sich deren Löcher aneinander vorbei bewegen und zwischen der dadurch gebildeten Öffnung der zu spitzende Schreibstift festgeklemmt wird."

 

Die folgende Patentzeichnung verdeutlicht die Neuerung.

 

Der waagerechte Schieber wurde dabei vom vorhergehenden Patent übernommen, das Festklemmen des Stiftes übernehmen jetzt aber zwei Schieber, die durch Drücken von außen zunächst so gegeneinander geschoben werden, daß der Stift hindurchpaßt und beim Loslassen dann den Blei- oder Farbstift festklemmen. Dieses Patent wurde inhaltsgleich und mit gleichem Titel in der Schweiz am 9. August 1909, in Österreich am 31. Juli 1909 (Beginn der Patentdauer am 15.07.1910, ausgegeben am 25.01.1911) mit dem kurzen Titel "Schreibstiftspitzer", in Großbritannien am 9. Oktober 1909 mit dem Titel "Improvements in or relating to Apparatus for Sharpening Pencils or the like" und in den USA am 15. März 1910 (eingereicht mit Datum vom 09.08.1909, erteilt schließlich erst am 14.10.1913) mit dem Titel "Automatic pencil-sharpener" angemeldet.

 

Beim Anmelden in den Vereinigten Staaten wurde Grantzow vom Dresdner Patentanwalt Otto Blankmeister unterstützt (siehe vorstehender Ausschnitt aus dem US-Patent und nachstehende Werbeannonce von 1915).

Patent-Anwalt Dresden Otto Blankmeister

Annonce von Grantzow`s Patentanwalt (1915)

Die Gültigkeitsdauer deutscher Patente des Kaiserlichen Patentamtes betrug damals 14 Jahre. Allerdings mußten zur Wahrung der Gültigkeit jährlich Gebühren entrichtet werden, die mit zunehmender Gültigkeitsdauer anstiegen. Es ist daher zu erwarten, daß gerade einfache Neuerungen, deren Marktbedeutung gering wurden, nicht mehr geschützt blieben.

Am 14. Juli 1908 meldete die Firma Emil Grantzow (hier ist also doch schon von "Firma" die Rede) mit Geschäftsbetrieb "Herstellung und Vertrieb von Schreib- / Zeichenwaren und Kontorartikeln" eine Marke "AVANTI" für Bleistiftspitzmaschinen an, die ab 22. April 1909 aktiv war.

In der Schweiz meldete Grantzow am 10. Juni 1914 eine Wortmarke "Avanti" für Bleistiftspitzmaschinen an, siehe:

Die Marke wurde im Dezember 1934 in der Schweiz wegen Nichterneuerung gelöscht.

Auch in Italien erfolgte die Anmeldung der Wortmarke im Jahr 1914.

Herstellung und Verkauf der Maschinen erfolgten passend zum Patentierungsjahr obiger Neuerung ab 1909.

Dies wird belegt durch die bisher älteste Verkaufsannonce für die Avanti aus dem Berliner Tageblatt vom 6. Oktober 1909:

Annonciert wurde durch die Berliner Bürohandels-GmbH A. Wertheim.

Aus einer Werbeannonce aus dem Jahr 1934, in der auf das 25-jährige Bestehen der Firma hingewiesen wird, kann man auch auf einen Betriebsstart im Jahr 1909 zurückrechnen.

Am 18. Januar 1910 meldete "Emil Grantzow, Dresden, Stephanienstraße 29" das bisher einzige von ihm bekannte Gebrauchsmuster an mit folgendem Titel "Schreibstiftspitzer mit drehbarem Schneidewerkzeug und absatzweiser Drehung des Schreibstiftes mit unter der Bohrung angeordneter Regelungsvorrichtung zur Regelung der Spitze des Schreibstiftes". Solche Gebrauchsmuster waren 3 Jahre gültig und konnten nochmals um weitere 3 Jahre verlängert werden. Dies tat Grantzow auch am 16. Januar 1913 (Kosten waren 60 Mark), so daß das Gebrauchsmuster also im Januar 1916 unwiderruflich auslief. Eine inhaltliche Darstellung des Gebrauchsmusters liegt mir nicht vor. Man kann aus dem Titel aber vermuten, daß es um die Veränderung der Spitzlänge ging, die im vorgenannten Patent noch mit einem Schieber bewerkstelligt wird.

In der Zeitschrift "Die Umschau - Übersicht über die Fortschritte und Bewegungen auf dem Gesamtgebiet der Wissenschaft und Technik, sowie ihrer Beziehungen zu Literatur und Kunst" (H. Bechhold Verlagsbuchhandlung) erschien der folgende Werbetext:

"Avanti Spitzmaschine für Blei- und Farbstifte - Diese von der Firma Emil Grantzow hergestellte Spitzmaschine nimmt auf dem Schreibtisch nur eine Fläche von 9 x 12 ein und spitzt Bleistifte von 3 - 11 mm Durchmesser. Man führt nur den zu schärfenden Stift in die oben vorgesehene Öffnung ein und dreht an der Kurbel, wodurch ein mit drei Schneiden versehenes Messer in Umdrehung versetzt wird. Nach einigen Umdrehungen ist die Spitze fertig. Durch Verstellung eines in einen Schlitz des Gestells geführten Hebels wird ein Daumen, welcher den tiefsten Punkt der Spitze festlegt, derart nach Wunsch verstellt, daß der Bleistift scharfe oder stumpfe Spitze erhält. Dies ist besonders vorteilhaft beim Anspitzen von sehr weichen Blei-, Kopier- oder Farbstiften, bei denen eine haarscharfe Spitze bei den ersten Strichen, die man schreibt, abbrechen würde."

 

Wir erfahren also, daß die Maschinen (wie auch in den Patenten gezeichnet) 1910 mit einem 3-flügeligem Messer ausgestattet waren. Weiterhin wird ein Hebel erwähnt, der zur Einstellung der Eindringtiefe des Stiftes dient, wobei hier von einem "Daumen" gesprochen wird, der das bewerkstelligt. Dies entspricht nicht wirklich dem Mechanismus mit dem waagerechten Schieber, der in den obigen Patenten gezeichnet ist. Vielleicht handelt es sich aber um einen Mechanismus, der mit dem genannten Gebrauchsmuster von 1910 geschützt wurde?!

 

Auch in den nächsten Jahren wird die Avanti mehrfach in der Zeitschrift Umschau beworben.

Im Adressbuch der Sächsisch-Thüringischen Industrie 1911 erschein eine riesige, ganzseitige Annonce zur Spitzmaschine Avanti:

Gemeinsam mit der nachfolgend wiedergegebenen Annonce ist dies die bisher älteste grafische Darstellung der Spitzmaschine Avanti in Printmedien. Die Maschine ist wie in den Patenten mit einem dreiteiligen Schneidemesser abgebildet. Weiterhin ist die Stiftaufnahme nach dem Patent von 1909 zu sehen und ein Hebel zur Einstellung der Spitzenlänge. Schließlich ist neben dem Namenszug auch die Eintragung DRP und DRGM zu sehen. Es wird wieder ein Höchstwert für die Stiftdicke von 11 mm angegeben. Als Maße werden 9 x 11 x 12 cm angegeben bei einem Gewicht von 650 Gramm.

 

Im April 1911 erschien in der Zeitschrift Kladderadatsch (deutschsprachige politisch-satirische, wöchentlich erscheinende Zeitschrift zwischen 1848 bis 1944) folgende Anzeige:

 

Die Maschine kostete 12 Mark (mit Reservemesser). Der Preis von 12 Mark sollte noch lange Bestand haben.

Eine weitere Annonce aus dem Juni 1911 stammt aus dem Beiblatt der fliegenden Blätter.

Man sieht wieder ein dreiteiliges Messer, die Stifthalterung und den Hebel. Auf der Beschriftung ist sowohl D.R.G.M., als auch D.R.P. geschrieben, allerdings etwas anders angeordnet und nicht mit Ornamentverzierung (vielleicht nur schematisch dargestellt), als auf der vorherigen Abbildung im Text.

Schließlich noch der Anzeigentext für die Avanti aus der bereits genannten Zeitschrift Umschau auch aus dem Jahr 1911:

"Unangenehme Arbeit erspart sich, wer zum Anspitzen der Blei-, Kopier- und Buntstifte die „Avanti"- Spitzmaschine benutzt. Die „Avanti", tadellos ausgestattet, schneidet alle Stärken bis zu 11 mm, bricht keine Spitzen ab und hört auf zu schneiden, sobald die Spitze fertig; ist. Preis 12 Mark inklusive Reservemesser. Emil Grantzow, Dresden-A.16."

 

Über die Vertriebsbemühungen und -erfolge im Ausland ist bisher noch recht wenig bekannt. Der Schwerpunkt lag bestimmt ganz überwiegend in Deutschland und vielleicht noch einigen europäischen Ländern. Es werden allerdings immer wieder mal Avanti-Maschinen auch im Ausland (gerade auch in den USA) auf ebay angeboten. Der bisher älteste Hinweis auf einen Auslandsvertrieb ist kurioserweise eine Nennung in einer schottischen Zeitung. Am 18.12.1911 steht da im Edinburgher The Scotsman:

 

Vom April 1912 liegt mir eine Kopie eines Geschäftsbriefes vor, hier der Briefkopf:

Emil Grantzow Bleistiftspitzer Geschäftsbrief 1912

Briefkopf eines Geschäftsbriefes Emil Grantzows vom 18. April 1912

Die symbolische Zeichnung der Maschine zeigt diesmal sehr deutlich die Stiftaufnahme des 1909er Patentes, wieder ein 3-schneidiges Messer und die oben bereits erwähnte Steuerung der Spitzlänge. Weiterhin kann man wieder eine Beschriftung mit "AVANTI", "Schutzmarke" sowie den Abkürzungen "D.R.P." und "D.R.G.M." erkennen, diesmal so, wie sie auch auf realen Maschinen ausgeführt ist..

Im Brief an einen Bürobedarfshändler wird die Lieferung eines Dutzends Schneidemesser angekündigt, die sich - wie er schreibt- wegen der vielen Bestellungen und eines Vorratsmangels wegen einer "Betriebsstörung" verzögert hat. Wegen des Bezuges von Maschinen weist er auf die "Grossisten" hin, denen er keine Konkurrenz machen will. Den geschilderten Bedarf an Messern finde ich beachtlich, wenn man bedenkt, daß die Maschinen erst seit drei Jahren verkauft wurden und auch andere ähnliche (im Unterschied zu später) nicht auf dem (deutschen) Markt waren.

Im folgenden ein Scan von einer undatierten Werbepostkarte von Emil Grantzow, Dresden-A. 16, Stephanienstraße 29. Bereits die Adresse zeigt, daß die Karte von vor 1913 sein muß. Auch die Zeichnung der Spitzmaschine (wohl identisch mit der oben abgebildeten aus dem Geschäftsbrief) beweist dies, denn hier ist der 3-zählige Cuttertyp gezeichnet (vgl. nächste Abbildung aus dem Jahr 1913). Die Stiftaufnahme wiederum paßt zu einem Datum ab 1909, dem Jahr des entsprechenden Patentes.

Grantzow s Abvanti Werbe-Postkarte

Werbepostkarte "Grantzow`s Avanti - Spitzmaschine" (vor 1913)

 

Mir liegt weiterhin ein Geschäftsbrief von Grantzow an einen Bürowarenhändler vom 15.04.13 vor, hier der Briefkopf:

Grantzow Avanti Geschäftsbrief 1913

Briefkopf eines Geschäftsbriefes Emil Grantzows vom 15. April 1913

 

Es wird mitgeteilt, daß die Spitzmaschine Avanti nun mit einem 6-schneidigem Messer ausgeliefert wird. Auch auf der Zeichnung ist dies sichtbar. Hervorgehoben wird, daß dadurch die Haltbarkeit deutlich steigt, der Preis der Maschine aber bei 12 Mark bleibt. Allerdings ist nun nicht mehr ein Ersatzmesser inklusive, dieses kostet zusätzlich 1,25 Mark. Im Vergleich mit dem obigen Geschäftsbrief läßt sich somit der Übergang vom 3- auf das 6-flügelige Messer auf 1912/1913 sicher datieren. Vergleicht man die Gerätezeichnung so vermißt man "Schutzmarke" und die Ecken des nun quaderförmigen Fußes sind nun abgerundet. Die mir bekannten Avanti-Spitzmaschinen haben alle einen solchen Fuß, keinen achteckigen.

Weiterhin wird geschrieben:

 

Es gab also offensichtlich einen gewissen Unterschied, was die Messerfunktion an den beiden Maschinenvarianten angeht. Deshalb wurden zu dieser Zeit auch noch dreischneidige Messer für die älteren Avantis geliefert.

In der Zeitschrift Export, "Organ des Centralvereins für Handelsgeographie und Förderung deutscher Interessen im Auslande." aus dem Jahr 1913 wird geschrieben:

"Ein Geschäft, welches solche und ähnliche Gegenstände für Bürozwecke liefert, ist das eingangs gedachte von Alfred Schultze, dessen patentierte, für Bleistifte bestimmte Spitzmaschine „Avanti“ bei dem geringen Preise von 8,50 M die schnellste Spitzung von Blei-, Farb- und Kopierstiften in der Dicke von 3 bis 11 mm Durchmesser gestattet und sehr empfehlenswert "

Dies ist etwas seltsam, weil hier nicht Grantzow genannt wird und auch ein niedrigerer Preis. Aber vom Text her wird es sich wohl um die Maschine handeln.

Auf einen Vertrieb im englischsprachigen Raum wurde bereits weiter oben hingewiesen (belegt ist Schottland 1911). Sehr interessant ist folgende, erhaltene Maschine mit einem in Englisch beschrifteten Schild:

 

Die Spitzmaschine ist wie bei den Avantis üblich mit einem Blechschild ausgeführt mit der Beschriftung "D. R. P.", aber auch "Foreign patents", einer Patentnummer und "Pat Oct. 14 1913". Die konkrete Nennung des US-amerikanischen Patentes von Grantzow lässt einen Verkauf direkt in den USA vermuten, weil es dort üblich war, aktuelle Patentdaten mit auf das Produkt zu schreiben. Hintergrund ist die Bestimmung im amerikanischen Patentgesetz, daß nur dann der Patentschutz gilt!

Das genannte Patent hat die Nummer 1075971 und wurde bereits am 15. März 1910 angemeldet. Es handelt sich um eine Auslandsanmeldung des am 12. Februar 1910 in Deutschland veröffentlichten Patentes.

Im Jahr 1914 wurde die Avanti auch in Frankreich angeboten, wie folgender Eintrag in einem Branchenbuch beweist:

Passend dazu eine noch erhaltene Spitzmaschine mit einem französisch beschrifteten Blechschild (wenn auch schwer leserlich):

Sie besitzt die schon bekannte Stiftaufnahme und ist mit einem 6schneidigen Messer ausgerüstet. Interessanterweise ist unter dem Metallfuß noch ein passender Holzfuß gesetzt, den aber vielleicht ein früherer Besitzer selbst angefertigt hat.

Die franz. Wörter "Brevets étrangers" stehen für "ausländische Patente".

Im Jahr 1915 meldete Grantzow offensichtlich eine Wortmarke für noch nicht näher zu bezeichnenden Bürowaren an und zwar "Emigrant". Dies ist offensichtlich ein doppeldeutiges Wortspiel aus den Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens : Emil Grantzow. Es heißt in einer Fachzeitungsnotiz im Jahr 1916 "Emigrant. Kl. 32(??)... Eingetragen für Emil Grantzow, Dresden, Dürerpl. 14, zufolge Anmeldung vom 23. August 1915 am 30. September 1915. Geschäftsbetrieb: Herstellung und Betrieb von Schreib-, Zeichen- Konturgeräten. Waren: , Zeichen-, Bürogeräte, Bleistiftspitzmaschinen, Lehrmittel". Erstaunlich ist die breite Nennung der geschäftlichen Tätigkeiten, wofür es allerdings abgesehen von der Spitzmaschinenherstellung keine Hinweise gibt. Vielleicht wurde hier nur der Geschäftsbereich bei der Gewerbeanmeldung vorsorglich umfassend formuliert.

Bevor hier seine Maschinen im Bild vorgestellt werden noch kurz zu seiner Firma. Obwohl bereits seit 1909 Bleistfitspitzmaschinen mit der Geschäftsadresse Stephanienstraße 29 in Dresden-Johannstadt (in Übereinstimmung mit der privaten Wohnanschrift) angeboten werden, wird die Firma erst ab 1916 im Dresdner Adressbuch genannt (da wohnte er schon 3 Jahre privat Dürerplatz 14). Er nutzte dabei die gesamte 1. Etage des Wohnhauses, was darauf hindeutet, dass er dort durchaus ein Lager mit Versand betreiben konnte. Es ist auch nicht ausgeschlossen, daß auch Teile der Fertigung dort angesiedelt waren (Montage der einzelnen Komponenten). Vermutlich waren einige Teile, insbesondere der gegossene Körper der Spitzmaschinen oder auch die Blechteile des Spänebehälters ohnehin Zukaufteile bzw. Auftragsfertigungen in einer mechanischen Werkstatt. Lediglich für die Jahre 1918 und 1919 findet sich die Eintragung der Firma im Hinterhaus am Dürerplatz 24 (Erdgeschoss). Groß sind die Räume dort aber sicher auch nicht gewesen, denn er teilte sich das Hinterhaus mit zwei anderen Firmen (1. OG: Erich Lange & Co Dresdner Glasboden- und Firmenschilderfabrik).

1917 wird wieder in der bereits erwähnten Zeitschrift Export geworben.

Im Zentralblatt für das Deutsche Reich gibt es 1932 eine Anzeige aus derman schlußfolgern kann, daß bis dahin etwa 160000 Avanti-Maschinen gebaut wurden

 

Im folgenden ein Bild einer Werbeanzeige in einer Zeitschrift aus dem Jahr 1934:

Grantzow Avanti Spitzmaschine Werbung 1934

Werbeanzeige zur Avanti (1934)

Wie bereits oben erwähnt, wird hier auf das 25jährige Bestehen hingewiesen und die bisherige Produktionsstückzahl der Avanti genannt. Daraus kann man auf eine durchschnittliche Stückzahl von 8000 Maschinen pro Jahr (sicherlich in den ersten Jahren deutlich weniger, dafür später etwas mehr) bzw. etwa 27 Stück pro Tag (bei 6 Werktagen je Woche) berechnen. Der Preis wird hier für 1934 mit 11 RM (Reichsmark) angegeben. Bei einem etwaigen Preis im Herstellungszeitraum von 11 bis 12 Mark wäre das ein Tagesumsatz von rund 300 Mark, dazu kommt noch der Umsatz mit den Ersatzmessern. Da kein/kaum Direktvertrieb erfolgte, lag wegen der sicher nicht geringen Handelsspanne der Tagesumsatz für Grantzow eher unter 200 Mark.

Im Dezember 1920 erschien im Berner Schulblatt folgende Anzeige:

1919 "SPITZMASCHINE AVANTI f. Blei-, Kopier und Farbstifte. Export nach allen Ländern. Emil Grantzow. Dresden 16"

1920 steht in einem Buch über das Technische Zeichnen "Wie fertigt man technische Zeichnungen ?: Leitfaden zur Herstellung von technischen Zeichnungen zum Gebrauch in technischen Lehranstalten und Bureaus mit besonderer Berücksichtigung des Bauzeichnens und des topographischen Zeichnens" (von Alfred zur Megede, Verlag A. Seydel):

"Für größeren Betrieb werden vielfach Bleistiftschärfmaschinen benutzt, die auf dem Prinzip des Fräsers beruhen, z. B. die "Jupiter"-Maschine. Auch diese Maschinen liefern vielfach zu stumpfe, für das Zeichnen wenig geeignete Spitzen. Ihnen gegenüber sei die „Avanti"-Spitzmaschine (Reiß, Liebenwerda) genannt. Sie gestattet den Bleistift unter verschiedenen Winkeln gegen die Schneidmesser zu führen und dadurch scharfe oder stumpfe Spitzen zu erzielen. Außerdem können die Messer nicht weiter schneiden, sobald die Spitze fertig ist."

1921 Echo (ohne Bildchen)

In der Illustrirten Zeitung wurde 1921 vielfach die folgende Anzeige veröffentlicht:

Es heißt da: "Leichte Arbeit ist es, mit der „Avanti“-Spitzmaschine Blei-, Kopier- oder Farbstifte anzuspitzen. Sobald die Spitze fertig, hört das Messer auf zu schneiden. Kein Abbrechen der Spitzen. Elegant und solid. Prospekt gratis. Emil Grantzow, Dresden 16"

Von Messeteilnahmen Grantzows ist bisher nichts bekannt. Im Jahr 1924 stellte jedoch die Firma Krauthaus & Co (siehe auch eigene Seite) auf der Herbstmesse im Jägerhof die Avanti aus:

Die AVANTI - Spitzmaschinen waren in den 20er Jahren recht bekannt und beliebt in Deutschland. So wurde z. B. in einem Buch 1926 geschrieben:

"Für größeren Betrieb werden vielfach Bleistiftschärfmaschinen benutzt, die auf dem Prinzip des Fräsers beruhen, z. B. die "Jupiter"-Maschine. Auch diese Maschinen liefern vielfach zu stumpfe, für das Zeichnen wenig geeignete Spitzen. Ihnen gegenüber sei die „Avanti“-Spitzmaschine genannt Sie gestattet, den Bleistift unter verschiedenen Winkeln gegen die. Schneidmesser zu führen und dadurch scharfe oder stumpfe Spitzen zu erzielen. Außerdem können die Messer nicht weiter schneiden, sobald die Spitze fertig ist."

1925 wurde die Avanti in Reclams Universum: annonciert, 1928 in der Zeitschrift Umschau mit der Info "Wegen der Bleistift-Spitzmaschine "Avanti'' wenden Sie sich an die Firma Emil Grantzow, Dresden-A 16".

1929 erschien in der Schweiz im Berner Schulblatt folgendes Angebot an Bleistiftspitzmaschinen durch die Kaiser & Co. A.G.(Bern).

 

Hier wird also die Avanti für 16,50 Franken angeboten. Die Berliner Courant war dagegen mit mindestens 32 Franken deutlich teurer, die amerikanischen Fräsermaschinen Chicago und Giant dagegen billiger.

Im Verkaufskatalog des Bürowaren-Fachhändlers J. Bargou Söhne aus dem Jahr 1933 wird die Avanti angeboten:

Der Preis wird hier mit 11 Mark angegeben, ein Ersatzmesser kostete 1,20 Mark. Interessant ist insbesondere, daß hier der Spänebehälter noch in der niedrigen Form, das messer nicht vollständig bedeckender Form gezeichnet ist.

J. Bargou Söhne war ein in Dresden sehr bekanntes Bürowarengeschäft. Es war sehr zentral auf der Wilsdruffer Straße 54, Ecke Postplatz angesiedelt, eine Niederlassung gab es auch in Görlitz. Zur Erinnerung an diesen Händler, der sicher ein guter Kunde von Emil Grantzow war, hier folgende Katalogabbildung mit dem Dresdner Geschäft:

Nun zu den Spitzmaschinen im Bild.

Avanti Typ 1:

Die folgende Spitzmaschine besitzt keinen Spänebehälter mehr, ist aber insbesondere durch Ausführung und Gravur des Spannfutters eindeutig als eine Avanti zu identifizieren.

Bereits die Gesamtaufnahme läßt Details wie die Spannfutterausführung nach dem Patent aus dem Jahr 1909 erkennen. Auf den folgenden Nahaufnahmen dieses Teils von der Seite und von oben sind sowohl die beiden Spannfedern außerhalb des Futters, die beiden Schräubchen, mit denen der Kopf befestigt ist (wie auch in der Patentzeichnung und ebenso auch auf den Zeichnungen der Geschäftsbriefe und der Werbepostkarte von vor 1913 zumindestens andeutungsweise erkennbar), als auch die Gravur "AVANTI Grantzow Patent" mit einem symbolisierten, wahrscheinlich dreizackigen Messerstern sichtbar.

Der Fuß hat vier in einem Rechteck angeordnete Löcher und einen nur noch teilweise erhaltenen goldfarbenen Zierstrich.

wird fortgesetzt!

 

Andere Bereiche dieser Seite über das Bleistiftspitzen:

Übersicht / Einführung

Anfänge bis 1850

Zeit von 1851 bis 1860

 

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